Brandenburg an der Havel: Mahnwache für die Anschlagsopfer von Berlin

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Am frühen Donnerstagabend versammelten sich ungefähr 50 Menschen am Neustädtischen Markt in Brandenburg an der Havel. Eine Einzelperson hatte eine Mahnwache zum Gedenken an die Opfer des Anschlages auf den Weihnachtsmarkt in Berlin angemeldet.
Nach einer kurzen Ansprache und einer Schweigeminute wurden Kerzen zum Andenken an die Getöteten aufgestellt. Eines der Anschlagsopfer stammte aus Brandenburg an der Havel.
Die Mahnwache war allerdings schon vor dem Bekanntwerden der Identität des Havelstädters angemeldet worden, betonte der Veranstalter. Ihm gehe es nicht darum aus dem Tod persönliches Kapital zuschlagen, sondern ein „gemeinsames Zeichen gegen Gewalt und Terror“ zu setzen. Es war auch nicht die erste Versammlung des Veranstalters. Erst vor wenigen Tagen hatte er eine Mahnwache für Anschlagsopfer durchgeführt. Dort wurde den Toten der Anschläge von Istanbul und Kairo gedacht. An der heutigen Versammlung beteiligten sich jedoch deutlich mehr Menschen, als an der Vorangegangenen.
Politische Aktionen blieben, im Gegensatz zu anderen Städten, wie beispielsweise gestern in Berlin, aus. Auffällig war jedoch die erhöhte Polizeipräsenz auf dem Weihnachtsmarkt gegenüber der Mahnwache. Dort waren Beamt_innen mit Maschinenpistolen an den Zugängen postiert.

Fotos:

2016.12.22 Brandenburg Havel Mahnwache fuer Opfer Anschlag Berlin (8)
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