Burg‬ bei Magdeburg: Vierter rechter Aufmarsch gegen „Asylmissbrauch“ zog nur noch 70 Sympathisant_innen

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Am späten Sonntagnachmittag führte die rechte Initiative „Burg gegen Asylmissbrauch“ ihre vierte Versammlung in Burg bei Magdeburg durch. An der Veranstaltung nahmen ungefähr 70 Personen aus Sachsen-Anhalt und Brandenburg teil. Vor etwas mehr als einem Monat waren es noch 170. Der heutige Aufzug der Initiative richtete sich übrigens nicht nur gegen vermeintlichen „Asylmissbrauch“ sondern auch gegen „antifaschistische Gewalt“. Ein Redner, der auch als Versammlungsleiter auftrat, gab an, dass es im Vorfeld des heutigen Aufmarsches zu mehreren Übergriffen auf Personen und Pkws mit Bezug zum Aufzug gekommen sein soll. Vor drei Wochen hatten andererseits aber auch mutmaßliche rechte Aktivist_innen ein Video im Internet verbreitet, in dem mehrere Personen zu sehen waren, die ein geklautes Transparent der Burger Antifa als Trophäe präsentierten. Die Polizei war heute jedenfalls auf alles vorbereitet und mit einem größeren Aufgebot als sonst üblich präsent bzw. wahrnehmbar. Die Beamt_innen setzten dabei eine strikte Lagertrennung durch. Der rechte Aufmarsch wurde komplett abgeschirmt, während Gegendemonstrant_innen und Antifas nur das interkulturelle Fest als Versammlungsort zugebilligt worden sein soll. Lediglich in der Franzosenstraße hatten beide Versammlungen kurzzeitig Blickkontakt. Die Polizei sperrte aber auch hier weiträumig ab, so dass die Auseinandersetzung auf verbaler Ebene blieb.

Fotos:

2016.03.06 Burg rechter Aufmarsch  (1)
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