Beeskow: Menschenblockade verhindert rassistischen Aufmarsch durch die Stadt

Titel

Durch eine Menschenblockade wurde heute Nachmittag ein rassistischer Marsch durch die brandenburgische Kleinstadt Beeskow (Landkreis Oder-Spree) verhindert. Die Blockade hatte sich spontan aus ungefähr 50 Menschen gebildet und wurde zunächst polizeilich geduldet. Die Aktion richtete sich gegen eine Versammlung der Initiative „Beeskow wehrt sich“, an der sich ungefähr 60 Personen aus Berlin, Brandenburg und Sachsen, darunter Parteifunktionäre neonazistischer Organisationen, wie der NPD, DIE.RECHTE und dem III. Weg, beteiligten. Nach Bekanntwerden der Blockade löste der Versammlungsleiter der Beeskower Initiative seine Veranstaltung sofort auf. Stattdessen wurde eine Spontanversammlung auf dem Marktplatz angemeldet und durchgeführt. Dabei ging u.a. ein Ordner der rassistisch motivierten Veranstaltung gegen einen mutmaßlichen Gegendemonstranten vor. Weitere gewalttätige Zwischenfälle wurden nicht bekannt. Am Rande kam es aber noch zu einzelnen polizeilichen Maßnahmen. Bereits im Vorfeld musste ein mutmaßlicher Sympathisant von „Beeskow wehrt sich“, auf Anweisung der Polizei hin, eine schwarz-weiß-rote Fahne von seinem Nummernschild entfernen. Des weiteren gingen die Beamt_innen gegen einige Blockierer_innen vor.

Fotos:

2016.01.03 Beeskow Rassistenaufmarsch und Blockade (53)
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