Stendal: Flüchtlingsfeindliche „Bürgerbewegung“ schrumpft weiter

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Die flüchtlingsfeindliche „Bürgerbewegung Altmark“ zieht zu ihren Versammlungen in Stendal immer weniger Anhänger_innen. An einer Kundgebung mit anschließender Demonstration nahmen am frühen Abend nur noch knapp 60 Personen teil. Das sind 60 weniger als bei der letzten Versammlung auf dem Winckelmannplatz.

Veranstaltungsort heute war übrigens der unbeleuchtete Schützenplatz, nördlich der Altstadt. Hier hatten die Veranstalter_innen wieder ein Podium aufgebaut. Es sprachen Martin Knaak von der „Bürgerbewegung Altmark“ und der Rathenower NPD Sympathisant und Sprecher des „Bürgerbündnisses Havelland“, Christian Kaiser. Letzt genannter betonte in seinem Redebeitrag, dass sich sein Protest vor allem „gegen den Staat“ richtete und „nicht gegen Menschen“. Dennoch hetzte Kaiser auch heute wieder gegen Flüchtlinge sowie bestimmte Pressevertreter.

Gegen den Aufzug protestierten zeitweise bis zu 50 Menschen im Ostpark. Dort trat zunächst auch ein kirchlicher Chor auf. Später zogen die Gegendemonstrant_innen dann spontan über den Ostwall bis zur Bismarckstraße. Dort wurde dann lautstark in Hör- und Sichtweite gegen die Veranstaltung der „Bürgerbewegung Altmark“ protestiert.

Fotos:

2015.12.13 Stendal Buergerbewegung Altmark und Proteste (23)
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