Potsdam-Babelsberg: Union Berlin gewinnt glanzloses Derby gegen Babelsberg

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Einst, insbesondere in der Oberligasaison 2005/2006, waren die Begegnungen beider Teams, trotz Unterklassenfußball echte Highlights. Sowohl die Mannschaften als auch deren Anhänger_innen auf den Rängen gaben alles, um für ihren Verein das maximalste rauszuholen. In bester Erinnerung sind diesbezüglich noch die übergroßen, episch anmutenden Gemälde, welche die Fans bei ihren jeweiligen Heimspielen zur Unterstützung ihrer Teams zeigten. Das Spiel am vergangenen Mittwoch gestaltete sich hingegen eher farblos. Ein großer Teil der Fanszenen beider Mannschaften schien das Spiel zu boykottieren. Möglicherweise deshalb, weil die Rivalität beider Vereine ungebrochen groß ist und keine „freundschaftlichen“ Begegnungen (Testspiele) akzeptiert werden. Fanaktivitäten gab es so, bis auf einzelne Pöbeleien, also nicht. Trotzdem besuchten immerhin 2.006 Zuschauer_innen das Spiel.

Vorabprognose

Neben den ausbleibenden Fanaktivitäten versprach auch die fußballerische Begegnung ansich recht glanzlos zu werden. Die Bilanz des SV Babelsberg 03 gegen den 1. FC Union Berlin lag vor dem Spiel eindeutig zu Gunsten der Gastmannschaft. Von 14 Begegnungen gewannen die Gäste aus Berlin-Köpenick zehn Spiele, zwei endete Unentschieden, zwei gewannen die Blauweißen aus Nowawes. Beide Siege errangen die Babelsberger jedoch zu Hause, so dass beim Mittwochsspiel im heimischen Karl Liebknecht Stadion immerhin noch ein kleiner Hoffnungsschimmer bestand. Real spielt Union Berlin jedoch zurzeit in der zweiten Bundesliga und Nulldrei lediglich in der vierten Liga.

Spielverlauf

So dominierten die Gäste aus Köpenick von Anfang an doch die Partie. Nach 13 Minuten stand es dann 0:1, nach 22 Minuten dann 0:2 und nach 25 Minuten schließlich 0:3. Es trafen einmal Raffael Korte und zweimal Collin Quaner. Doch Babelsberg gab sich nicht auf, zeigte dass es auch einen guten Kader hatte. In der 31. Minute verkürzte dann Neuzugang Matthias Steinborn auf 1:3, aus Sicht der Heimmannschaft. Endlich wurde auf Augenhöhe gespielt. Doch schon nach den ersten beiden Minuten, nach Beginn der zweiten Halbzeit, zog Union wieder an und verwandelte zum 1:4 Endstand. Torschütze in der 47. Minute waren Sören Brandy.

Fotos: hier

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